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Wir sind auch Ihr Hausarzt

 
  


 
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Swiss TPH

Schweiz. Tropen- und
Public-Health Institut, Basel


Corona-Impfungen
Anmeldung via VacMe im Kanton Zürich

Tropen- und Reisemedizin am Bellevue
Rämistr.3
8001 Zürich


Tel. +41 44 252 3060 (Anmeldungen) nicht für Impffragen!
Fax +41 44 252 3035
Allg. Email: praxis(at)tropdoc.ch (keine medizinischen Auskünfte)
Gesicherte Mail für Ärzte/Spitäler: praxisbeck(at)hin.ch

Telefonische Reiseberatung: 0900 57 51 31 (CHF 2.69/min, CH-Festnetz)
Montag bis Freitag 08.30 - 11.30, 14.00 - 17.00


Angebote:

  • Hausarztbetreuung (auch in "Hausarztmodellen" siehe www.zmed.ch)
  • Abstriche für SARS-CoV-2 (Coronavirus PCR und Antigentest) sowie Antikörperbestimmung (IgG, IgA und IgM).
  • Fit to Fly-Zertifikate / Gesundheitsatteste
  • Reisemedizinische Beratung (inklusive Familienberatung oder Reisen unter speziellen Voraussetzungen)
  • Durchführung von Impfungen
    (Gelbfieberimpfung, Meningokokkenimpfung für Hadj, and. Spezialimpfungen, auch Routine- und Kinderimpfungen)
  • Abklärung von Fieberzustand nach Reisen
    (inkl. Malariabklärung)
  • Tauchtauglichkeits-Untersuchung
  • Tropentauglichkeits-Untersuchung
  • Abklärung und Therapie von speziellen Parasitenerkrankungen

Zertifikate und Bestätigungen werden nur nach Untersuchung abgegeben. Für offizielle Bescheinigungen ist die Mitnahme eines Ausweises (Passport) notwendig.

Links
Empfehlungen zur ReisemedizinReisemedizinische Auskünfte (www.safetravel.ch)

Verschiedene Vorträge:

Impf-Update AGFAM (Handout)
Online am 17.6.2021

Tropenkrankheiten (Überblick)
Online am 26.3.2021

Parasiten unter der Lupe
Davos, 14. Februar 2020

Pädiatrie Vektoren Schutz
Olten, 4. April 2019

Pädiatrie Tauchen, Höhlen, Höhen
Olten,4.April 2019

Pädiatrie Malaria
Olten, 4. April 2019

 

 

Aktualitäten / Links / Vorträge

West-Nil-Virus
An alle Pseudo-Epidemiologen, Hobbyvirologen, Panik-Journalisten. Impfgegener, Virus-Leugner und Querdenker (die letztgenannten können als Ausnahme immerhin noch denken!): Das Auftauchen von West-Nil-Virus in Europa ist weder eine Neuheit noch eine Katastrophe.
Das Virus ist alt, also keine neue Krankheit. Sie betrifft hauptsächlich Vögel, sekundär auch andere Säugetiere bis hin zum überflüssigsten, dem Menschen. In Europa ist das Virus nicht neu: in Griechenland tritt dieses Virus regelmässig auf; ebenso wie in anderen Regionen entlang vor allem der östlichen Vogelzugroute via Kleinasien.
Deshalb besteht ein Unterschied zu SARS-CoV-2 (Verursacher von Covid-19). Das SARS-Virus in dieser Form war neu. Ebenso kann die Situation nicht mit derjenigen in den USA/Kanada anno 1999 verglichen werden, wo das Virus erstmals auf dem amerikanischen Kontinent auftrat auf nur auf nicht-immune Tiere und Menschen traf und sich von New York her ausbreitete.
Die Krankheit ist vor allem bei den Pferden in Europa bekannt; z.B. auch in der Camargue (Südfrankreich), wo das Virus schon 1962 auftrat (also zu einer Zeit, in der es weder Social Media noch Internet gab). Es gibt auch eine Impfung bei den Pferden (daraus man ableiten kann, dass die Krankheit schon länger existiert und auch grössere Bedeutung bei den Equinen hat).
Historisch gesehen kann die Bedeutung des West-Nil-Virus eventuell doch noch grösser sein: gemäss einem Artikel im EID (Emerging Infectious Diseases, Volume 9, Number 12—December 2003) könnte Alexander der Grosse an einer West-Nil-Enzephalitis, einer Komplikation des Virusinfektes, gestorben sein.
Wir lassen also den Press-Medien-Sturm über uns ziehen (er wird vorbeigehen) und schützen uns vor Mückenstichen auch in der Schweiz (und lassen uns gegen die Zecken-übertragene Hirnhautentzündung impfen -was effektiver und pragmatischer ist, als über «neue Krankheiten» zu lamentieren).

COVID-19-Impfungen und Zertifikate
Ab 1.Juli 2021 wird in der Praxis nicht mehr gegen COVID-19 geimpft. Alle bisherigen Impfungen wurden im kantonalen Impftool "VacMe" gemeldet. Richtlinien zur Impfung sind beim BAG (www.bag.admin.ch) und den kantonalen Gesundheitsdiensten (im Kanton Zürich unter www.zh.ch/coronaimpfung) vorfügbar. Wir geben keine Auskunft mehr über Impfungen oder Zertifikate.
Wichtig für Routine- und Reiseimpfungen: Ein Minimalabstand von 7 Tagen zur COVID-19-Impfung ist notwendig; besser ist ein Intervall von 2 Wochen.

SARS-Coronavirus Tests
SARS-CoV-2-Test (PCR und Schnell-Test), zertifiziert
Wir führen in unserem eigens dafür eingerichteten Testraum (ausserhalb der normalen Praxisräume) Abstriche für den Erreger von COVID-19 durch (Rachen/Nasenabstriche). Diese Abstriche werden je nach Situation von der Kasse vergütet (vgl. Beprobungsstrategie des BAG) oder müssen, wie z.B. bei Tests für Reisen, selbst bezahlt werden. Die Kosten für die Entnahme betragen CHF 50.- bis 80.- und müssen, sofern nicht von der Kasse übernommen, sofort bezahlt werden.

Das Testresultat des PCR-Tests liegt i.d. Regel 24h nach Entnahme vor und wird telefonisch mitgeteilt. Ein Zertifikat wird vom Labor per Mail übermittelt werden.

Der Schnell-Test (wir benutzen den Antigen-Test von ROCHE) wird unter den vom BAG beschrieben Umständen durchgeführt und soweit richtig interpretiert, immer vergütet gemäss Richtlinien BAG. Das Resultat liegt nach maximal 20 Min. vor. Die Konsequenzen für diesen Test sind dieselben und eine Isolation wird ebenfalls verordnet. Ein eidgenössisches Zertifikat wird sofort ausgestellt.

Antikörper-Tests im Blut haben sehr beschränkte Aussagekraft und sind nur im Rahmen von Studien sinnvoll. Ein positiver Antikörper-Test ist kein Freipass für unverantwortliches Verhalten.

Die Kosten und die sogenannte "Beprobungs-Strategie" sind behördlich verordnet (vgl. www. bag.admin.ch) und ändert sich (un)regelmässig.

Allgemeine Zeugnisse für Reisen
Gewisse Länder (z.B. Thailand) verlangen vor der Einreise Bestätigungen:
- Gesundheitszeugnis: Abklärungen auf chronische Erkrankungen wie Elefantiasis, Lepra, Syphilis im 3.Stadium oder Tuberkulose. Diese Untersuchung mit offizieller Bestätigung kann bei uns durchgeführt werden. Es erfolgt dazu eine Befragung durchgeführt, eine Untersuchung wird vorgenommen und eine Blutentnahme erfolgt, deren Resultat am Folgetag vorliegt. Dann wird das offizielle Formular (auf Englisch/Thailändisch) ausgehändigt.
- Fit-to-Fly/For-for-Travel sind ebenfalls kurze Untersuchungen, welche vorgenommen und auf dem offiziellen Formular bestätigt werden.

Impfstoffe
(Stand Juli 2021)
SHINGRIX, Impfstoff gegen Herpes Zoster
(für Personen über 50 Jahre und in speziellen Situationen).
Da der Impfstoff in Europa, aber nicht in der Schweiz, zugelassen ist, kann er angewendet werden, muss von den Kunden bezahlt werden, es sei denn, es liege eine Kostengutsprache der Kasse vor.
Kein Poliomyelitis Einzel-Impfstoff in der Schweiz mehr
Polio-Einzelimpfstoff ist nicht mehr lieferbar (Lieferant GSK). Idealerweise wird Personen mit Reiseplänen empfohlen, bei einer Tetanus-Auffrischimpfung eine Kombination mit Polio zu wählen.
FSME (Zecken-übertragene Hirnentzündung, fälschlicherweise auch als "Zeckenimpfung" bezeichnet)
Es sind zwei Impfstoffe verfügbar. Diese sind austauschbar. Es sind verschiedene Impfschemata verfügbar.
Die Tuberkulose-Impfung ist europaweit nicht mehr einfach erhältlich. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund mehr für diese Impfung. Bei noch existierendem Obligatorium oder Empfehlungen im Ausland muss die Impfung im Zielland selbst gemacht werden.

Es sind alle in der Schweiz verfügbaren Impfungen vorhanden. Zusätzlich können beschafft werden:
- Bexsero (Meningokokken B)
- Masern (Einzelimpfstoff)
(Diese Impfungen müssen selbst finanziert werden)

Klimaschutz und Reisemedizin

Aufgrund der Coronasituation ist der trans- und interkontinentale Reiseverkehr stark reduziert. Das freut die einen (z.B. die Natur) und bereitet anderen Sorgen (betroffene Angestellte).
Für kurze Strecken und mobile Personen ist das Fahrrad als Transportmittel die beste Lösung. Sonst kann der ÖV mit Maskenschutz empfohlen werden. Für spezielle Fahrten stehen auch noch Taxis zur Verfügung - die Taxisfahrer danken schon im Voraus.

Rückmeldungen

Wir sind über Rückmeldungen (tadelnd und lobend) dankbar. Am meisten freuen uns direkte Stellungnahmen. Dann werden wir auch unmittelbar reagieren. Kritiken in "sozialen Medien" sind zwar heutzutage üblich, zeugen aber von einer Kultur der Unfähigkeit, direkt zu kommunizieren (Verlust von Konfrontationsfähigkeit).
Dennoch werden die darin geäusserten Meinungen von uns ernst genommen, aber nicht kommentiert.

Impftiter

Der Wunsch nach einer Überprüfung eines Impfschutzes ist nachvollziehbar und wird von Kunden oft gewünscht und von Ärzten (vollmundig!) versprochen. Leider ist bei vielen Impfungen eine solche Bestimmung ungenau oder gar nicht möglich. Eine gute Zusammenfassung über dieses Problem findet sich bei unseren Kollegen vom Zentrum für Reisemedizin in Wien.

Digitaler Impfausweis und digitale Blüten

Wie alle digitalen Produkte, lassen sich auch digitale Impfausweise und Zeugnisse auf digitale Art fälschen. Wir raten dazu, wichtige Gesundheitsunterlagen wie Impfausweise oder ärztliche Zeugnisse auch analog (lies auf Papier) aufzubewahren. Der internationale Impfausweis z.B kann in den Passport gelegt werden und wird so selten verlegt. An Grenzübergängen werden digitale Belege selten bis nie als Beleg akzeptiert. Bei Impfausweisensen wird immer das Original verlangt.
Auf Wunsch erstellen wir von Impfungen, welche in der Praxis durchgeführt wurden, Duplikate (kostenpflichtig).

 

 
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